04 May 2011 Azure, Cloud Computing Robert Muehsig

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Um es ganz kurz zu machen: Es kommt drauf an und wirklich unabhängige Meinungen dazu habe ich noch nicht gefunden :) Bei den österreichischen Technet Microsoftis habe ich allerdings eine "Rechnung” eines Microsoft Angebots gesehen. Der Blogpost soll nur als "Orientierungshilfe” dienen...

Microsoft Rechnung für den Microsoft Partner Logo Builder

Die oben genannte Rechnung bezieht sich auf den MS Partner Logo Builder. Was dieser Dienst macht, wird hier und hier näher erzählt.

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Die 825$ sind der monatliche Betrag. Laut Jon Roskills (dieser hat die Rechnung gepostet) Blogpost hat Microsoft dadurch auch 91% Ersparnisse durch Azure erreicht (letzten Absatz).

Wie realistisch solche Zahlen wirklich sind, steht auf einem anderen Blatt ;)

"ROI-Calculator”

Eine ganz nette App ist der Azure ROI Calculator, welcher einfach nur anhand von einigen Daten die Kosten für den Betrieb einer Azure Anwendung ausrechnet. Es gibt auch drei "Profile” (Small/Medium/Large) mit Beispieldaten. Small gibt ungefähr die kleinste Konfiguration wieder, welche Microsoft auch mit seiner SLA empfiehlt. Wenn nur ein Server läuft (im Bild sind es zwei Server), kann die SLA (Uptime von 99,95%) nicht gewährleistet werden.

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Der Mindestpreis für Azure liegt bei rund 100 Euro (1 * small Instance + SQL DB + etwas Traffic) - mit einem zweiten Server (welcher empfohlen wird!), wird es natürlich teurer.

Angebote

Es gibt diverse Angebote, darunter z.B. 90 Tage testen oder dass man mit einer MSDN Subscription auch kostenlos Azure nutzen kann. Zusammenfassend gibt es diese Angebote hier.

Das ist mir alles trotzdem zu teuer...

Ich denke nicht, dass Azure für Hobby-Entwickler gedacht ist. Dafür sind die monatlichen Kosten (ohne spezielles Abo/Angebot) zu hoch. Ähnliche Kosten gibt es allerdings auch bei anderen "Cloudanbietern” - Amazon EC2 ist zwar auf den ersten Blick etwas günstiger, jedoch ist man dort selber für die Pflege seiner Systeme verantwortlich (Infrastructure-as-a-Service im Gegensatz zu Azures Platform-as-a-Service) - wobei beide Formen sicherlich ihre Berechtigung haben. Natürlich kann man auch alles selber hosten :)

Neben den "Kosten” Argument gibt es ja noch diverse andere Herausforderungen beim Cloud-Computing (egal welcher Anbieter) : Datenschutz, aber das ist ein ganz anderes Thema.


Written by Robert Muehsig

Software Developer - from Dresden, Germany, now living & working in Switzerland. Microsoft MVP & Web Geek.
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